Unboxing Cloudsurfer.

Bei den Apple-Fanboys war oder ist es ja Brauch nach der Ankunft des neuesten Produkts ein sogenanntes Unboxing-Video in’s Netz zu stellen. Ich habe länger schon keines mehr gesehen, was aber auch daran liegen mag, dass meine früher glühende Leidenschaft für Apfel-Produkte inzwischen etwas abgekühlt ist. Aber das ist eine andere Geschichte und soll ein anderes Mal erzählt werden.

Auf jeden Fall filmte oder fotografierte der glückliche Empfänger eines Apfel-Produktes dann das Auspacken der neuen Errungenschaft, was bei Erzeugnissen aus Cupertino zugegebenermaßen schon meistens ein kleines Event ist….

Ich habe mir letzthin neue Laufschuhe aus dem Hause „On“ bestellt. Da man diese doch noch recht exotischen Laufschuhe im örtlichen Sporteinzelhandel eher selten antrifft, habe ich mir meine Fußbekleidung direkt beim Hersteller bestellt. Und das Auspacken meiner neuen Cloudsurfer war dann gleich so spannend, dass ich mir gedacht habe, ich könnte doch ein paar Unboxing-Fotos machen. Und diese Bilder  dann verbloggen, weil ich sowieso vorhatte über die neuen Lauftreter zu schreiben.

 

Karton
Der Versandkarton. Auf den ersten Blick noch nicht sehr spektakulär. Ein paar Spuren des Transportes und mehr auch nicht.

Den ersten Anblick nach dem Öffnen des Umkartons fand ich dann schon ganz nett. Alles wirkt sehr hochwertig und sogar eine „So falten Sie den Versandkarton für eine Rücksendung“ Anweisung ist dabei. Sowas mag ich ….

Der Schuhkarton ist geöffnet. Die Spannung steigt ins Unermessliche. Das Innere des Schuhkarton ist mit „Clouds“ bedruckt. Und es wirkt nicht einmal albern.

Und da sind sie dann die Schätzchen! Jungfräulich und Neongelb! Mit Clouds!

Stylisch. Ich hoffe, sie laufen sich so cool, wie sie aussehen.

Und hier die CloudTec-Technik. Und die „Clouds“ sind mit einer kleinen Wolke versehen. Auf solche Details stehe ich wirklich!

Und sie machen einen schlanken Fuß, oder? ;o)

Und wie laufen sich die Cloudsurfer jetzt?

Ich bin ziemlich hingerissen. Die Cloudsurfer haben allerdings weniger Dämpfung, als ich erwartet habe. Zumindest erheblich weniger Dämpfung als meine Cloudventure, die ich mir im Februar geleistet habe. Aber das macht eigentlich nichts aus. Im Gegenteil, er ist reaktiver und läuft sich dadurch richtig schön dynamisch. Für mich wirkt er bis jetzt eher hauptsächlich wie ein Schuh für schnelles Training und den Wettkampf.

Allerdings muss man sich an den Cloudsurfer etwas gewöhnen. Die Sohlentechnik und eine Sprengung von nur 7mm zwingt einen geradezu in die Vorfuß- bzw. Mittelfuß-Lauftechnik. Und das führt zu ungewohntem Muskelkater an ungewohnten Stellen. Vor allem die Waden aber auch meine Pobacken haben bei den ersten Läufen mit dezenten Beschwerden reagiert…. Und das, obwohl ich seit einem Jahr auch die ersten „Nike Free RN Distanz“ laufe, die mit einer Sprengung von 5mm noch mehr als Minimalschuhe zu bezeichnen sind. Ich laufe die Cloudsurfer aktuell auf Strecken bis 10km, für längere Distanzen werde ich mich wahrscheinlich noch ein paar zusätzliche Kilometer an die Treter gewöhnen müssen.

Das einzige, was mich zuerst ein bisschen irritiert hat: Die „Clouds“ fangen im Regen nach ein paar Kilometern an dezent zu quietschen. Aber das ist jetzt kein Kritikpunkt, sondern eher ein lustiger Fakt.

Die Cloudsurfer sind für das Laufen auf Asphalt konzipiert aber auf Wald-, Forst und Feldwegen bewähren sie sich auch. Und wenn es um Trailbedingungen geht, dafür habe ich ja meine Cloudventure.

Morgen werde ich meinen ersten Wettkampf mit den Cloudsurfer bestreiten. Beim 2. Krenlauf werden sie sich hoffentlich beweisen. Ich werde berichten….


Hatte ich zuerst vergessen, aber besser doch der Vollständigkeit halber: Ich wurde vom Unternehmen „on AG“ (leider) weder mit kostenlosen Test-Cloudsurfern ausgestattet, noch wurde ich für diesen lobhudelnden Beitrag von „on“ in irgendeiner Art und Weise entlohnt. Ich gehe davon aus, dass die Damen und Herren nicht wissen, das dieses Blog überhaupt existiert… ;o)


 

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