Wer läuft hier und warum?

Why are you doing this? I just felt like running! (Forrest Gump)

Laufender Jens

Jens Schmidt im Laufdress
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Grüß Gott! Mein Name ist Jens Schmidt und ich treibe gerne Sport. Ich lebe, wohne, arbeite und laufe dabei vor allem in Mittelfranken, genauer gesagt rund um die Universitätsstadt Erlangen.

Das hier ist mein kleines Sport-Tagebuch. Da ich vor allem gerne laufe, geht es hier auch hauptsächlich um das sportliche Laufen.

Ich kann aber nicht garantieren, dass nicht auch einmal über eine andere Sportart geschrieben wird.

Der Grund, warum ich dieses Sport-Blog aufgesetzt habe, ist folgender: Ich bin aus diversen Gründen seit 2008 nicht mehr richtig dazu gekommen, regelmäßig Sport zu treiben. Selbst eine zweijährige Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio hat daran nicht viel geändert. Das hatte dann gravierende Folgen:

  1. Ich habe seit 2008 über 10 kg zugenommen.
  2. Immer wenn ich wieder mit dem Laufen anfangen wollte, haben alle Körperteile, die bei Läufern Schwierigkeiten machen können, schlagartig Schwierigkeiten gemacht (Knie, Achillessehe und, und, und). Das hat mich dann immer ausgebremst.

Ende 2014 hatte ich mir aber vorgenommen, in 2015 vieles ganz anders zu machen. Und vor allem wollte ich mit dem Rauchen aufhören. Ja, Ihr lest korrekt, ich bin seit meinem 16. Lebensjahr Raucher. Und ja, Rauchen und dabei Sport treiben, das geht. Solange einen eine gewisse Leistungsminderung und der würgende Husten vor allem nach der Trainingseinheit nicht weiter stören…. Für  2015 hatte ich mir also vorgenommen, endlich wieder Nichtraucher zu werden.

Da ich die Befürchtung hegte, dass mein Nikotinentzug den 10kg Zuwachs noch ein paar Kilo mehr drauf packen könnte, beschloss ich erst einmal ein paar Pfunde wieder los zu werden. Und ab Pfingsten habe ich das dann langsam umgesetzt.

Und oh Freude, oh Wunder, ich habe es wirklich geschafft, wieder ein kontinuierliches Sport- genauer Laufprogramm zu beginnen und durchzuhalten. Dabei haben anfänglich die alten schmerzenden Glieder – vor allem Kniegelenke und Achillessehen – wieder sehr unwillig reagiert. Aber: Dank diverser Kräftigungs- und Dehnungsübungen in Verbindung mit mehr Selbstdisziplin haben sich die Problemzonen inzwischen entschlossen, das Unvermeidliche zu akzeptieren und geben jetzt meistens Ruhe. Das mit den Kräftigungs- und Dehnungsübungen habe ich vor allem dem Frauchen zu verdanken, welche aufgrund einer chronischen Erkrankung schon seit Jahrzehnten zu täglicher Gymnastik und vielem anderen Übungszeuchs gezwungen ist.

Außerdem habe ich das Laufprogramm am Anfang immer dann durch intensives Nordic Walking ersetzt, wenn ein Gelenk oder Sehnchen zwickte oder etwa gar zu schmerzen wagte. Das hat mir dabei geholfen, weiterhin Sport zu machen und trotzdem das gereizte Körperteil etwas zu schonen. Und allen, die ich gerade lästern höre, Nordic Walking sei doch kein Sport bzw. eine alberne Imitation desselben, denen rufe ich ein fröhliches „Ihr habt doch  keine Ahnung“ zu. Probiert es einmal richtig (!) aus und dann reden wir weiter….  (Ich denke, zu dem Thema werde ich mich hier auch mal ausnölen…)

Ich habe dann auch die Mitgliedschaft im Fitnessclub meines Vertrauens reaktivert, da ich mir nicht sicher war, wie lange ich noch im Winter meinen inneren Schweinehund besiegen kann. Es nagt manchmal schon sehr an der Motivation, sich morgens bei null Grad und in tiefster Dunkelheit in die Laufschuhe zu schwingen. Ich kann inzwischen jedoch mit Stolz verkünden, dass ich es inzwischen sogar im Winter regelmäßig mehrmals pro Woche schaffe, um 5:30 bis 6:00 Uhr aufzustehen, meinen bettwarmen Luxuskörper in die Laufklamotten zu schwingen und ein Morgenläufchen anzutreten.

Das mit den 10 kg hat dann schnell geklappt. Und das mit dem „Nichtraucher werden“ bis jetzt auch. Und sogar ohne die befürchtete üppige Gewichtszunahme.

Um mich weiterhin zu motivieren habe ich mir dann für 2016 ein paar ehrgeizige Ziele gesetzt und beschlossen diese und die Zielerreichung hier dann bloggend zu dokumentieren.


Wer übrigens noch die anderen Dinge lesen möchte, die ich in dieses Internet hineinschreibe, der kann sich auch noch meine Notizen ansehen.


Die komplette Übersicht über meine Netzaktivitäten gibt’s bei der Basisstation.


Noch ein kurzes Wort zum Schluss:

Kommerz und böse Werbung.

Da ich bereits kurz nach dem Aufsetzen dieses Blogs schon eine erste Anfrage erhalten hatte, hier gesponserte Posts unter zu bringen1, folgendes zum Thema: Ich bin keineswegs abgeneigt, dieses Blog durch Sponsoring oder andere intelligente und transparente (!) Formen der Werbung zu finanzieren. Immerhin bin ich von Beruf Reklamefuzzi. Aber da dieses Blog mein höchstpersönliches Privatvergnügen ist, nur zu meinen Bedingungen und diese sehen folgendermaßen aus:

  1. Der hoffnungsvolle Werbetreibende möge sich bitte direkt an mich wenden. Über PR-Agenturen und sonstige Unternehmen, die als Mittler arbeiten, möchte ich hier eigentlich nichts machen. Sorry. (Ausnahmen bestätigen eventuell die Regel, kommt auch auf Agentur, Produkt, Ansprache und Form der Zusammenarbeit an….).
  2. Ich bin gerne bereit über Produkte, Veranstaltungen oder sonstige Dinge, die hier ins Thema passen, zu schreiben. Dann muss ich das aber testen dürfen und ich schreibe ehrlich, unabhängig und transparent, was ich davon halte und warum.
  3. Fertig gelieferte Texte haben keine Chance – aber sowas von nicht.
  4. Außerdem möchte ich nicht als Linkschleuder für irgendwelches SEO herhalten. Diesbezüglich bitte ich von Anfragen abzusehen.

Und das war’s auch schon. Vielen Dank für die Kentnissnahme. :o)


  1. habe ich damals aus Zeit- und Stimmungsgründen höflich ignoriert