Jahresrückausblick

Alle machen Jahresrückblick. Also mache ich auch Jahresrückblick.

Und einen kurzen Ausblick.

Und ja, ich weiß: Jahresrückblicke macht man zum Ende des alten und nicht am Beginn des neuen Jahres. Aber ich hatte Urlaub und keine Zeit keine Lust.

Vom sportlichen Standpunkt aus gesehen, war 2018 für mich kein sonderlich prickelndes Jahr. Diverse größere und kleinere „Auas“ und deshalb nicht angetretene Wettkämpfe bildeten einen Großteil meines Sportjahrs 2018. Auch einige andere gesetzte Ziele habe ich deshalb nicht erreicht. Entweder weil ich mitten im Verletzungspech steckte oder der dadurch entstandene Trainingsrückstand die Zielerreichung nicht zuließ.

Aber glücklicherweise bin ich eher so ein „Schwamm drüber“ Typ und deswegen wird das hier kein ausladendes Gejammer sondern nur ein kurzes Gewinsel mit einem kleinen Ausblick auf’s kommende Jahr.

Erlanger Winterwaldlauf

Angefangen hatte 2018 eigentlich ganz gut, aber bereits im Februar bekam ich am rechten Bein auf einmal heftige und wirklich fiese Schienbeinschmerzen, die ich auf zu schnell intensiviertes Training zurück führe. Also fiel der Start in die Wettkampfsaison, der Erlanger Winterwaldlauf, gleich mal aus. Und ich hatte mich doch sogar ganz optimistisch für die 15 Kilometer gemeldet…

Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben, deswegen versuche ich es 2019 nochmal. Und weil die neue 7,5 km Trailrunde 2018 anscheinend gut ankam bietet die SGS Erlangen für 2019 sogar einen 16 km Trail durch die Brucker Lache an. Für selbigen bin ich auch schon gemeldet (*Schlotter*)…

Fürther Stadtwaldlauf

Aber wenigstens bis zu meinem ersten Saisonhöhepunkt, den Fürther Stadtwaldlauf, war ich dann wieder einigemaßen fit. Ich hatte diesmal sogar Begleitung, denn ein Freundespärchen aus Berlin übernachtete an diesem Wochenende bei uns und der männliche Pärchenteil hatte beschlossen, den Halbmarathon zu laufen. Ich begnügte mich dagegen wieder mit den 10 Kilometern. Wie es uns so erging, kann man hier nachlesen.

Mein Ziel die zehn Kilometer Runde im Stadtwald endlich unter einer Stunde zu laufen, kann ich jetzt aber anscheinend wirklich vergessen, denn wie die aktuelle Ausschreibung für 2019 auf der Website es vermuten lässt, wird das Event dieses Jahr nur in einer „abgespeckten“ Version mit einem fünf Kilometer Hobbylauf und einer 8,5 km Trailrunde durch den Stadtpark stattfinden. Nun, Trailrunning ist ja aktuell der heiße Scheiß und da muss dann auch so eine schöne Veranstaltung wie der Fürther Stadtwaldlauf dran glauben. Warum man die Trailrunde nicht einfach wie beim Erlanger Winterwaldlauf als zusätzliches Geläuf anbietet oder gegen den Halbmarathon (der wohl auch nicht mehr stattfindet) austauscht, verstehe ich nicht so ganz. Aber ich werde, wenn die zehn Kilometer Runde wirklich nicht mehr angeboten wird, den Traillauf mal probieren.

Krenlauf

Eines meiner Lieblingsevents. Lief sich ganz gut. Kann man hier nachlesen.

Der Rest…

…ist Schweigen. 😉 In der zweiten Urluabswoche Anfang Juni in den Bergen hat sich wohl eine Bandscheibe in der Lendenwirbelsäule entzündet und das war es dann größtenteils mit der Laufsaison dieses Dürresommers. Wenn ich mich schon mal freiwilig eine ganze Woche krank schreiben lasse….

Ich habe zwar ab Mitte August den dezenten Wiedereinstieg versucht, aber so richtig gut lief es sich erst ab Anfang Oktober wieder.

Den Silvesterlauf in Nürnberg habe ich dann am Jahresende auch noch absolviert und der lässt auf ein gutes 2019 hoffen, aber über den schreibe ich noch kurz extra.

Fazit

Gesamtkilopmeter 2018 (1111)

Mein Kilometerziel für 2018 habe ich deshalb auch nicht annähernd erreicht. Und die ganzen Rennevents im Sommer sind sang- und klanglos ausgefallen. 2019 kann aus Läufersicht somit eigentlich nur besser werden.

Ausblick

Kilometerziel 1.500 bleibt auch für 2019 stehen. Zwei Wettkampfmeldungen für 2019 (Winterwaldlauf (16km Trail) und Krenlauf (10km)) sind bereits gebucht. Ein paar weitere Sachen habe ich auch schon in der Planung, aber dieses Jahr gehe ich alles ein bisschen dezenter an.

Ich werde darüber hinaus versuchen den Anteil an Alternativsport etwas zu erhöhen. Im Winter mehr Spinning und die Mukkibude werde ich wohl auch wieder öfters aufsuchen müssen. Was Rumpfstabilität, Gymnastik/Dehnen, etc. angeht, war ich 2018 sehr schlunzig. Das muss 2019 ein bisschen anders werden.

Und was mir so als eines der großen Ziele für 2019 vorschwebt, ist der Neideck 1000. Den würde ich wirklich gerne laufen. Aber da ist ja noch ein bisschen hin.

Und alles andere folgt dann im Laufe des Jahres.

Ich wünsche Euch ein erfolgreiches Laufjahr 2019 mit ganz vielen PBs. 🙂

One thought on “Jahresrückausblick

  • 3. Januar 2019 at 19:27
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    … In der alten Heimat ist ja doch einiges geboten.

    Für meine Bandscheibe muss ich 2019 auch unbedingt was machen XD

    Reply

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