Wie sich Oktober und November so liefen…

Die letzten beiden Monate verliefen nicht so sonderlich prickelnd…. Ich bin bekanntermaßen – und wie hier auch schon ein paar mal erwähnt – am 3. Oktober meinen zweiten Halbmarathon in diesem Jahr gelaufen. Und zweimal diese Strecke innerhalb von vier Woche scheint wohl aktuell noch eine Anforderung zu sein, die mein in die Jahre gekommener Luxuskörper etwas übel nimmt.

oktobernovember

Der Stadtlauf hat mich also gestresst, denn seitdem habe ich ständig „Aua“. Konnte ich zwar im Laufe des Oktober noch einigermaßen in die Laufschuhe springen, geht seit Ende Oktober gar nichts mehr und einige hochtrabende Pläne lösen sich gerade in Luft auf… :o(

Und was ist konkret bei mir los?

Erstens: Ab und zu schmerzhaftes Zwicken in der linken Hüfte/Leiste/Oberschenkel, so genau kann ich das nicht ausmachen. Mit Schonung, Dehnung und Blackroll habe ich das inzwischen aber wieder im Griff.  Die Beschwerden sind inzwischen so gut wie weg.

Zweitens: Was mir aber sehr zu schaffen macht: Ich habe wohl Plantarfaszie, genauer die unter Läufern gefürchtete und recht schmerzhafte „Fasciitis plantaris“ . Ist zwar noch nicht hochärztlich diagnostiziert, aber die Symptome sind schon ziemlich eindeutig. Und dann auch noch in beiden Füßen, was beim Laufen wirklich nicht sehr prickelnd ist.

Ich versuche jetzt aktuell das Problem mit Dehnen, Blackrolls (jawollja, ich habe jetzt sogar mehrere Blackrolls!) Gymnastik und was Fachliteratur und Internet sonst noch so an Tipps und Trickshergeben, in den Griff zu bekommen.

Leider musste ich deshalb auch Laufpensum und Intensität entsprechend reduzieren – und das nervt! Echt jetzt. Es nervt wirklich! Ich werde aber das reduzierte Laufpensum wenigstens noch bis Silvester aufrecht halten, denn den geplanten Silvesterlauf mache ich auf jeden Fall noch mit. Und wenn ich als letzter ins Ziel taumele…!

Ich bin sowieso tieftraurig, weil ich mir für diese Adventszeit eigentlich wieder vorgenommen habe, einen Adventskalenderstreak zu laufen. Und dieses Jahr auch wirklich vom 01.12. an….!
Wer mich länger liest, weiß, was es damit auf sich hat, wer es nicht weiß, dem empfehle ich hier zu klicken und sich kurz zu informieren: Adventskalenderlaufen. Das steht noch in meinen „Notizen“, das Laufblog gab’s damals noch gar nicht. Der Adventskalenderstreak war dann aber der Startschuss, das hier aufzusetzen.

Und dass das dieses Jahr also nicht klappt, frustriert mich sowas von total und macht mich sowas von richtig ärgerlich. Ganz unvorweihnachtlich ärgerlich sogar! Gnarf! Knurr!

Ich versuche zwar ein bisschen fehlendes Gelaufe durch Spinning zu ersetzen, muss aber leider immer wieder feststellen, dass das Radeln auf der Stelle zu Uffta-Uffta-Mukke zwar auch Spaß macht, aber kein richtiger Ersatz für einen sonntäglichen 10km Lauf durch die schönen Wälder rund um’s Dorf ist!

Und wenn das Fersen-Aua bis Ende des Jahres nicht wesentlich besser geworden ist, werde ich auch den Januar zur „großen Schonung“ ganz lauffrei lassen müssen, denn ich will dann spätestens ab Februar wieder ein bisschen ins fordernde Training gehen. Die erste Herausforderung 2017 wäre nämlich Anfang April fällig und die würde ich diesmal sehr gerne #sub60 laufen.

Also drückt mir die Daumen.

Danke! :o)

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3 thoughts on “Wie sich Oktober und November so liefen…

  • Pingback: 12 von 12 – Dezember 2016 – Notizen aus dem Barschenweg

  • 15. Dezember 2016 at 18:21
    Permalink

    Ach, den Silvesterlauf mache ich vielleicht auch noch. Guter Tipp. Und mit Spinning hab ich mich durch die zweimonatige Verletzungspause dieses Jahr gerettet, besser als nix tun auf jeden Fall …

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    • 15. Dezember 2016 at 19:56
      Permalink

      Womit hast du dich denn genau herumschlagen müssen?

      Und wenn meine Beschwerden aktuell nicht langsam mal abklingen, dann kannst du dich damit vertraut machen, dass du nicht mehr lange Mayor vom TV-Vital bleibst… ;o)

      Wobei ich nicht weiß, ob ich mich darüber groß freuen soll! :o(

      Reply

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